Scharfe Kritik an Frau von der Leyen – die Rede von Frau Demirel, EU-Abgeordnete der LINKEN

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Eine sehr gute Rede hielt Frau Demirel am 29.5.2025 in Aachen.

Der Zuspruch der Bürger am Markt war schwach wie nie, stellte die Lokalzeitung AZ fest. „Die breite Masse fehlte beim Karlspreis“ hieß es heute in der Aachener Zeitung. Bei den Protesten mit mehreren Demonstrationen und Aktionen incl. der Palästina-Demo waren ca. 500 Menschen beteiligt.

Karlspreis für Hochrüstung und Kriegslogik- Wir sagen NEIN!

Das Antikriegsbündnis Aachen lädt ein zu einer Protestkundgebung gegen die

Auszeichnung von Frau von der Leyen mit dem Karlspreis am 29.5.2025 in Aachen.

Als EU-Kommissionspräsidentin verkündete sie das größte Hochrüstungs-programm der EU, das es je gegeben hat. Als „Wiederbewaffnung Europas“ bezeichnet Frau von der Leyen den EU-Beschluss, 800 Mrd. € Schulden der EU-Staaten zu genehmigen und so wie die Merz/Klingbeil-Regierung gigantische Kriegskredite aufzunehmen.

Lars Klingbeil und Frau von der Leyen sind sich einig. Europa müsse eine Führungsrolle in der Welt einnehmen – auch militärisch. Klingbeil sagt, „Deutschland muss den Anspruch einer Führungsmacht haben.“ (https://augengeradeaus.net/wp-content/uploads/2022/06/Klingbeil_FES_Zeitenwende_21jun2022.pdf)

Kommt zur Protestkundgebung am 29.5.25.

Hier eine Analyse der EU-Hochrüstungspolitik von Frau Demirel und Jürgen Wagner von der IMI (Informationsstelle Militarisierung)

80 Jahre Befreiung vom Faschismus


Das Antikriegsbündnis lädt zu einer Gedenkveranstaltung ein für Donnerstag, den 8.Mai 2025 um 16 Uhr 30 am Elisenbrunnen.

Wir zeigen die Ausstellung: „Unternehmen Barbarossa“ 22.Juni 1941 Inbegriff eines faschistischen und imperialistischen Krieges

Link zur Ausstellung: https://antikriegsbuendnis-aachen.net/wp-content/uploads/2021/06/ausstellung_22_6_41.pdf

Des Weiteren wird in einer szenische Darstellung durch 5 RezitatorInnen die antisowjetische Hetze der Hitler-Faschisten dargestellt, ebenso wie die aktuellen Versuche, die Hochrüstung mit einem angeblich drohenden Überfall Russland Deutschland zu begründen.

Vor 80 Jahren befreiten die Alliierten Deutschland von den Nazifaschisten – die Hauptlast trug die UdSSR, die auch die meisten Opfer des von Deutschland entfesselten Weltkrieges zu tragen hatte.

Richard von Weizsäckers Rede am 8.Mai 1985, in der er den 8.Mai 1945 als Tag der Befreiung und nicht mehr als Tag der Niederlage bezeichnete, war ein Wendepunkt in der deutschen Erinnerungskultur.

Die jährlich stattfindenden Veranstaltungen zum 8.Mai erinnern zum einen an die Gräueltaten des deutschen Faschismus und zum anderen aber auch an die Opfer bei den siegreichen Alliierten.

Angesichts des Ukraine-Krieges sollen auf Anordnung des AA bei den diesjährigen Gedenkveranstaltungen Vertreter der russischen Botschaft kein Rederecht erhalten. Bei 27 Millionen Sowjetbürger, darunter 13 Millionen Soldaten, die im 2.Weltkrieg starben, ist dies eine Ungeheuerlichkeit. Hat man US-Vertretern die Teilnahme an Gedenkveranstaltungen verboten, nachdem die USA Millionen Menschen im Irak, Libyen und Afghanistan in illegalen Kriegen getötet haben?

Aber nicht nur die Anweisung des AA ist skandalös, vor allem ist es die Behauptung, dass der neue Hauptfeind der Menschheit ein russischer Imperialismus und Despotismus sei.

In Aachen veranstaltet die Staat keine Gedenkveranstaltung zum 8.Mai, geschweige, dass sie der Opfer gedenkt, die am Waldfriedhof und Westfriedhof begraben sind.

Szenische Darstellung der Kriegsvorbereitung gegen die Sowjetunion bzw. Russland vor dem 1. und 2.Weltkrieg und der aktuellen Versuche, die Hochrüstung und Kriegsvorbereitung mit einem angeblich drohenden Überfall Russlands auf Deutschland zu begründen:

Hier der 18-minütige Film der szenischen Darstellung der Kriegspläne deutscher Politiker und Industrieller gegen Russland.