Parade gegen Krieg und Militarisierung Köln 30.8.25

Nach erfolgreichen Tagen widerständiger, fantasievoller und aufklärerischer Protestaktionen des Kölner Protestcamps „Rheinmetall Entwaffnen“ gegen den deutschen Kriegskurs wurde die Abschlussdemonstration mit über 3000 Teilnehmer:innen seitens der Polizei nun von Anfang an attackiert.

Es begann mit Provokationen wie dem mehrfach unbegründeten Stopp des Demozuges. Schon zu Beginn hinderte die Polizei den Demonstrationszug rund eine Stunde lang loszulaufen. Die Provokationen setzten sich fort mit Gewaltaktionen gegen einzelne Personen, denen aufgrund ihrer Bekleidung Vermummung unterstellt wurde. Schließlich der Versuch, den antikapitalistischen revolutionären Block abzuspalten. „Kurz vor 18 Uhr hielt die Polizei die Demonstration erneut an und griff den hinteren revolutionären Block mit Schlägen und Pfefferspray an, um diesen vom Rest des Protests zu trennen. Es gibt mehrere Dutzend Verletzte.“

Satirische Soldatensegnung

Unser Beitrag für die „Parade gegen Krieg und Militarisierung“ war eine satirische Soldatensegnung in Anspielung auf die jährliche Soldatensegnung im Kölner Dom durch Kardinal Woelki.

Riesiger Polizeieinsatz mit brutalem Schlägereinsatz. Die Demo wurde 8 Stunden lang immer wieder blockiert und schließlich aufgelöst. Die Absicht war, die Anti-Kriegs-Botschaften der Demo bei den Passanten zu unterbinden.